Nun ist es endlich soweit, Barack Obama ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Acht Jahre voll Krieg, Bushismus, Neocons, Neoliberalismus, Staatsverschuldung und Idiotie in einer Position die zumindest in Anbetracht der Würde und der Bedeutung (zumindest symbolisch, über die wirkliche Macht des US Präsidenten lässt sich streiten) nicht von einem solchen besetzt sein sollte.
Lasst mich zuerst noch eines klar stellen: Barack Obama ist kein Messias. Er ist ein genialer Rhetoriker welchen wir seit Jahrzehnten nicht gesehen haben (Martin Luther King würde mir da so jetzt als letzter einfallen). Er besitzt einen hohen Intellekt, unterstrichen durch seine Herkunft und seinen Harvard-Abschluss. Aber auch von ihm darf man keine Wundertaten erwarten, Bush hinterlässt ihm ein kaputtes Amerika. Die Wirtschaft in der Rezession, der Analphabetismus ist so hoch wie noch nie, und die Staatsverschuldung hat exorbitante Höhen erreicht. Er hat einige gute Ideen, die ich sehr befürworte, jedoch weiß ich nicht wieviel Populismus dahintersteckt.
Auch aus europäischer ist Obama definitiv die beste Wahl, obwohl man auch hier nicht so hohe Erwartungen haben darf (wenn man teilweise europäische Medien ansieht, würde man in Versuchung kommen Obama als Messias zu sehen), denn auch er wird die amerikanischen Interessen vertreten, er wird nur viel mehr auf Diplomatie setzen.
Nun lasst uns mal anschauen wohin uns die Regentschaft von Obama führt. Vielleicht schafft er den Dialog mit dem Iran wieder zu starten, Kuba näher an Amerika zu rücken und vielleicht, aber nur vielleicht schafft er mehr Frieden in der Welt.
Ich wünsche ihnen viel Glück Herr Obama, zeigen Sie der muslimischen Welt, dass Amerika nicht immer der böse Satan sein muss.

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